Trainingscamp Mallorca

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IMG_5691Seit gestern bin ich wieder zurück vom ersten Trainingslager! Dieses Jahr haben wir uns dazu entschieden, keine lange Reise zu machen, sondern das nur zwei Flugstunden entfernte Mallorca zum Training zu nützen. Der Schwerpunkt sollte vor allem das Radfahren sein und da bietet Mallorca die idealsten Bedingungen. Letztendlich wurden wir auch nicht enttäuscht und ich konnte meinen ersten größeren Trainingsblock am Rad absolvieren. Auch die ersten längeren Intervalle standen auf dem Programm und mein Schwimmtrainer Clemens Weis sorgte auch im Wasser dafür, dass mir nicht langweilig wurde. Am Ende war ich dann über den ganzen Zeitraum etwa 1000km am Rad, 45km im Wasser und etwa 100km Laufen sind auch zusammen gekommen. Das hört sich für manchen nicht so viel an, aber es kommt bekanntlich nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität an!

Dazu habe ich noch die neue Radposition getestet und die neuen Einlagen von swissbiomechanics. Ich habe vor kurzem schon mal einige Runden auf der Radbahn gedreht und für heuer sollte ich doch deutlich aerodynamischer am Rad sitzen. Es wird etwas dauern bis mein Körper sich daran gewöhnt und wir sind sicher noch nicht am Ende der Entwicklung, sondern eher am Beginn. Unter Anleitung meiner beiden Physios Anna Hettegger und Thomas Bamberger, arbeite ich auch daran die nötige Stabilität aufzubauen, um am Rad noch mehr Druck aufs Pedal zu bringen. Der Rest kommt mit den Trainingsjahren und Kilometer am Zeitfahrrad:)!

Jetzt heißt es erstmal drei Wochen zuhause zu trainieren, dann steht das nächste Trainingslager an.

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Nach der Saison ist vor der Saison!

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(pic: by Finisher)

Nach meinem 6.Platz beim Ironman 70.3 Lanzarote vor ein paar Wochen, hatte ich noch richtig Lust ein weiters gutes Rennen folgen zu lassen. Das Training ist auch sehr gut gelaufen und die Regeneration nach Lanzarote war optimal, allerdings waren sehr viele Leute in meinem Umfeld krank und leider hat es mich dann auch erwischt. Nichts Schlimmes, nur eine Verkühlung, aber genug um meine Gesundheit nicht zu riskieren. Ironman ist kein Kindergeburtstag!

Letztendlich habe ich mich dazu entschlossen meine Saison für heuer zu beenden und meine jährliche Regenerationspause vorzuziehen. Eine gute Entscheidung für die Zukunft und ich freue mich schon wieder, wenn es am 1.November wieder so richtig los geht!

Nun ist die Zeit zum Analysieren und auch um neue Pläne zu schmieden. Der Großteil meiner Trainingsplanung ist super aufgegangen und ich konnte in meiner ersten vollen Ironman Saison viele gute Resultate einfahren. Aber ich weiß auch wo ich ansetzen muss, um mich über den Winter wieder weiter zu entwickeln. “Stillstand ist Rückschritt”

Zuletzt möchte ich mich noch bei meinen zwei Physiotherapeuten Anna Hettegger und Thomas Bamberger bedanken. Beide haben mir heuer extrem viel geholfen, dass ich verletzungsfrei bin und so stabil wie noch nie! Leider werden die “Physios” oft viel zu wenig erwähnt, dabei leisten sie neben den Trainern die wichtigste Arbeit im täglichen Training und in der Vorbereitung auf den Wettkampf! Merci!

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4.Platz Ironman Klagenfurt – Mein Debut auf der Langdistanz

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Hallo Zusammen!

What a day! Der vergangene Sonntag war ein Tag mit vielen Höhen und Tiefen! Ich glaube das ist Ironman oder!??:) Ich bin froh, dass ich diesen harten Tag auf einem Hoch beenden konnte, mit einem vierten Platz, in 8h 9min!

Nach einem soliden Schwimmen in der Spitzengruppe, hatte ich super Beine am Rad und konnte das Tempo der Spitze bis zur 100km Marke gut mitgehen. Dann hat der spätere Sieger Ivan Rana attakiert und ein wenig später auch der Deutsche Christian Kramer. Ich entschied mich mit dem erfahrenen Faris Al Sultan zu bleiben. Er hat viel Erfahrung und ist ein genialer Sportler, da kann normal nichts schief gehen. Doch auch Faris ist nicht vor Platten Reifen geschützt und so nahm ich dann die letzten 70km alleine in Angriff. Trotzdem konnte ich den Abstand nach Hinten vergrößern, ohne meine Beine blau zu fahren.

Es war dann ein tolles Gefühl, als Dritter vom Rad zu steigen und in der Menschen Masse zu baden! Den Marathon wollte ich eigentlich sehr kontrolliert in 4min Schnitt laufen, genau was ich geübt habe und was ich kann. Bis zum Halbmarathon lief es dann auch super und meine Verpflegung was Kohlenhydrate anlangt war perfekt.

Doch leider wurden meine Oberschenkel im härter und verkrampften mit jedem Schritt mehr und mehr. So wurde aus einem lockeren Laufstil immer mehr der Elefantenschritt, der mir nicht so gut gefällt. Anfangs konnte ich es mir nicht erklären und es ist ein komisches Gefühl wenn du dich eigentlich vom Kopf her normal fühlst und auch kein Zuckerloch verspürst, aber die Beine das Körpergewicht nicht mehr abfedern können.

Nach der 20km Marke, war dann fast für 15km ein sehr langsames Tempo angesagt und ich war nahe am gehen. Mein Trainingspartner Bart Aernouts sagte mir aber immer im Training, dass ich auf keinen Fall gehen darf, sonst ist es vorbei. Diese Worte pochten in meinem Kopf und so biss ich meine Zähne zusammen und ging durch einen Schmerz, den ich noch nie zuvor verspürt hatte in einem Wettkampf.

Nachdem ich dann an einer Labe Salz erwischt hatte, dauerte es ein paar weitere Kilometer, bis die Beine plötzlich wieder lockerer wurden. Die letzten 5km konnte ich dann wieder Tempo aufnehmen und zumindest meinen vierten Platz verteidigen.

Während meines 15km langen Einbruchs musste ich leider meinen dritten Platz abgeben, den ich bis zur 30km Marke verteidigen konnte. Aber am Ende muss ich froh sein, dass ich das Rennen noch am vierten Platz und in einer genialen Zeit finishen konnte.

Es war unglaublich wie viele Zuseher mich angefeuert haben und auch die vielen anderen Athleten auf der Strecke, die mich trotz der eigenen Strapazen gepusht haben! Danke!!!!!! Ihr seid spitze!!!!

Eine Woche später kann ich wieder normal Treppen steigen und plane die kommenden Trainingswochen, bzw Wettkämpfe. Es wird noch spannend heuer, stay tuned!:)

LG Andi

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Font Romeu – 3 Wochen dünne Luft

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Hallo Zusammen!

Nach meinem zweiten Platz bei der Challenge Rimini im Mai, habe ich einige Zeit gebraucht um mich wieder zu erholen und normal trainieren zu können. Warum das etwas länger als sonst gedauert hat ist schwer zu sagen, aber wahrscheinlich war es ein Mix aus einem harten Kurs und nur einem halben Jahr Ironman Training in den Beinen.

Wie auch immer, irgendwann ist es wieder bergauf gegangen und die Energie für lange Trainingstage war wieder da. Zuhause in Salzburg konnte ich dann einiges an Grundlagenkilometer machen und weiter an meiner Basis für die kommenden Jahre basteln. Gleichzeitig habe ich natürlich immer mein erstes großes/langes Saisonziel im Hinterkopf gehabt, den Ironman Klagenfurt.

Ich muss zugeben es geht etwas schnell, gerade habe ich meine erste Mitteldistanz gefinisht und jetzt gleich eine Langdistanz!?? Natürlich könnte ich mir noch mehr Zeit lassen, aber ich will Erfahrungen sammeln und auch sehen wo derzeit meine physischen und auch mentalen Limits sind.

Ich habe enorm viel Respekt vor so einem langen Wettkampftag und noch mehr vor den gestandenen Athleten in diesem Sport. Meine Ziele in Klagenfurt sind vorerst bescheiden und so will ich zuerst einmal finishen und eine für mich gute Leistung zeigen. In den paar Monaten meiner Vorbereitung konnte ich optimal trainieren und ich kann behaupten, es hätte gar nicht besser laufen können. Allerdings kann bei einer Langdistanz viel passieren und oft zählt dann das Pacing, die Nahrungsaufnahme, Erfahrung,…usw. mehr, als eine tolle Form.

Doch ich habe noch mehrere Jahre vor mir und es ist schön so befreit an den Start zu gehen. Ich habe bei meinem Debut keine großen Erwartungen und kann ohne Druck einfach mal schauen wie sich das Ganze anfühlt. In den kommenden Jahren wird die Sache dann anders ausschauen und ich möchte regelmässig um das Podium mitkämpfen!

Die letzten drei Wochen war ich nun in Font Romeu, einem kleinen Skiort in den französischen Pyrenäen. Wie schon so oft heuer, bin ich wieder mit meinem belgischen Trainingspartner Bart Aernouts unterwegs. Er startet am gleichen Tag wie Klagenfurt beim Ironman Nizza und so hat sich diese Vorbereitung gut angeboten. Letztendlich ist es auch ein kleines Experiment, wie die Höhe für lange Ausdauerbelastungen funktioniert.

Wir konnten bisher super trainieren, allerdings muss man immer abwarten, wie sich die Höhe dann am Wettkampftag auswirkt. Ich hoffe ich kann mich noch bis zum kommenden Sonntag gut erholen und freue mich auf einen spannenden Tag mit einem genialen Publikum!:)

Bis bald und lg aus der Höhe!

Andi

 

 

 

 

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Challenge Rimini – 2.Platz

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Hallo Zusammen!

Vergangenen Sonntag habe ich meinen ersten Half Ironman bei der Challenge Rimini gefinisht. Nachdem ich seit Jänner immer konstant und ohne Probleme trainieren konnte, war Rimini meine erste Standortbestimmung. Ich habe ja seit November 2013 mein Training selbst übernommen und plane nun alle Einheiten und Jahrespläne selbst. Nur im Schwimmen hilft mir Clemens Weiss vom Schwimmclub in Salzburg mit seinem großen Fachwissen, wofür ich sehr dankbar bin!

Viele haben mir natürlich gleich ihre Zweifel mitteilen müssen, dass es nicht möglich ist sich selbst zu trainieren. Doch ich habe gemerkt wie gut es mir tut, meine eigenen Trainingsideen umzusetzen und auch geistig mehr gefordert zu sein. Seither bin ich nicht mehr verletzt und habe wieder Spass am Sport.

Trotzdem war die Anspannung natürlich groß, ob ich den richtigen Weg eingeschlagen habe und letztendlich kann das nur der Vergleich mit anderen Sportlern zeigen, genannt der Wettkampf:)

Für Rimini hatte ich nur das Ziel ein solides Rennen zu zeigen und ohne Probleme ins Ziel zu kommen. Ich dachte nach nur fünf Monaten Training für die Langdistanz und der längeren Zwangspause im letzten Jahr, wäre alles andere utopisch.

Doch ich habe einen sehr guten Tag erwischt und hatte gleich ab dem Schwimmen ein gutes Gefühl. Es fiel mir nicht schwer, in der Führungsgruppe zu schwimmen und nach einem soliden Wechsel ging es schon auf mein Cervelo P5.

Der Radkurs mit 1200HM gefiel mir gut und war so richtig typisch italienisch, von einem kleinen Dorf ins nächste! Es formierte sich auf den ersten 25km eine 15 Mann Gruppe und nachdem ich bei km 10 kurz in Führung war, versuchte ich mich gut zu pacen und fuhr bis zum ersten längeren Anstieg an Platz 2 mit 10m Abstand.

Am 4km lange Anstieg versuchte ich dann immer um die 350 Watt zu fahren, um nicht zu viel Kraft zu vergeuden. Die anderen Sportler hatten einen anderen Plan und so lies ich die Hälfte der Gruppe ziehen.

Am Rückweg nach Rimini waren dann meine Beine gut und ich konnte gemeinsam mit dem Italiener Cigana wieder viele einsammeln. Lieder hatte ich dann 5km vor dem Wechsel einen Sturz und verlor somit wieder den Anschluss zur Spitze, vorne Weg der spätere Sieger Passuelli, ein ehemaliger Rad Profi der an dem Tag bärenstark war!

Als Siebter ging es dann auf die Laufstrecke und ich wollte einfach einen soliden Halbmarathon laufen, weil ich in der Disziplin noch am wenigsten trainiert hatte. Mein Tempo war aber anscheinend nicht so langsam und so konnte ich zuerst den starken Deutschen Nils Frommhold (Gewinner Ironman Südafrika 2014) und später auch den Vizeweltmeister Terrenzo Bozzone einsammeln.

Auf dem letzten 2km war ich dann schon auf Platz vier und hatte Europameister Ritchie Nicholls aus England im Blickfeld. Meine Energie Reserven waren noch ganz gut und so konnte ich auch noch ihn stehen lassen und lief völlig überrascht und glücklich auf dem zweiten Platz ins Ziel.

Es war eine geniale Stimmung und ich bin froh die Reise nach Italien gemacht zu haben und auch dass so ein tolles Starterfeld vor Ort war. Es ist auch genial mit so vielen Age Groupern zu starten, viele von Ihnen haben mich trotz eigenem Kampf unterm Laufen angefeuert – DANKE!

Natürlich wird es jetzt nicht so weiter gehen und es kommen wieder schlechtere Rennen, aber ich bin auf dem richtigen Weg! Mein nächstes Rennen wird der Ironman 70.3 St.Pölten sein. Ich hoffe ich erhole mich bis dahin noch, denn ich eine Woche nach Rimini immer noch muskulär kaputt und ich glaube dass mir einfach noch das nötige Training abgeht, um öfter starten zu können!

Das nächste große Ziel wird aber der Ironman in Klagenfurt sein, keep on training:)

So kann es weiter gehen und ich freue mich auf alles das kommt!

LG Andi

 

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