Verletzung stoppt Giglmayr auf dem Weg zu einem Spitzenplatz

36691113_189062085098795_6209009777721212928_o

(Bild von Max Hofstätter / Finisher Magazin)

Am vergangenen Sonntag stand eines der Saisonhighlights von Andreas Giglmayr auf dem Wettkampfplan. Der Ironman Austria gilt als einer der größten Triathlons in Österreich und als einer der prestigeträchtigsten. Das Rennen von Andi Giglmayr verlief bis zur Laufstrecke nach Plan: „ich hatte nach passablem aber nicht hochkarätigem Schwimmen (48 min 39 sec für 3,8 Km) eine gute Rennpace gefunden und konnte meineGruppe am Rad das ein oder andere Mal mit Tempoverschärfungen ärgern“ so Giglmayr über die erste Rennhälfte „auf der zweiten Radrunde konnte ich mich dann allmählich einiger Konkurrenten entledigen und der Rennplan schien voll aufzugehen“. Giglmayr stieg nach 4:31:50 (39,73 km/h Schnitt) im Vorderfeld an Position 5 liegend vom Rad, um den abschließenden Marathon in Angriff zu nehmen: „ich fühlte mich immer noch gut und entschied mich für ein kontrolliertes aber dennoch ambitioniertes Tempo mit etwa 4 Minuten/Kilometer um nicht zu überpacen“. Dieser Rennplan war, wie es schien, perfekt und Giglmayr schob sich kontinuierlich an die vor ihm liegenden Athleten heran. „Auf Rang sechs liegend war ich mir sicher, noch ein oder zwei Plätze bis ins Ziel aufzuholen, vor allem auch deshalb, da ich bei den Wendepunkten die leidenden Gesichter meiner Mitstreiter erkennen konnte und wusste, dass die schwerer zu kämpfen hatten als ich “. Doch bei Kilometer 25 war plötzlich Schluss: „innerhalb von wenigen hundert Metern hatte ich plötzlich solche Schmerzen im Vorfuß, dass ich kaum noch aufsteigen konnte. Als Physiotherapeut gehen einem da gleich mehrere Schreckenszenarien durch den Kopf und so machte es keinen Sinn mehr ans „Finishen“ zu denken“. Aktuell wird sich das Team von Andi Giglmayr die Verletzung genau ansehen, um anhand der Diagnose dann zu entscheiden wo und vorallem wann das nächste Rennen auf dem nun etwas abgewandelten Plan steht. „Die Enttäuschung ist zwar groß, aber ich bin mit dem Kopf schon wieder bei den kommenden Aufgaben. Ich hoffe, dass die Verlertzung nicht so schlimm ist und ich bald wieder starten kann – es wäre schade um die gute Form die ich grad habe“!

This entry was posted in ATCT Post. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s