Der “Winterschlaf” geht zu Ende

Faris und ich

(Training mit Faris auf Lanzarote)

Man darf sich vom Titel dieses Blog Eintrag und auch von den mangelnden Neuigkeiten seit Oktober nicht täuschen lassen! Es tut sich etwas, sogar sehr viel! Nach dem Abschluss meines Physiotherapiestudiums letzten Juli, darf ich mich nun nicht nur Andreas Giglmayr, BSc. Physiotherapeut nennen, sondern habe nun auch wieder den vollen Fokus auf den Sport. Das ist auch nötig. Ich habe nach der für mich sehr erfolgreichen letzten Saison mit meinem alten Trainer Mahdi Sareban den Entschluss gefasst, zu Faris AlSultan zu wechseln.

Diese Entscheidung habe ich allerdings nicht alleine getroffen. Gemeinsam mit Mahdi, der mir immer noch als hervorragender Sportmediziner mit Rat und Tat zur Seite steht und mit Thomas Bamberger, der mich nun schon seit vier Jahren als mein langjähriger Physiotherapeut betreut. Gemeinsam mit Anna Hettegger und Schwimmtrainer Clemens Weis habe ich somit immer die besten Leute in meiner Ecke, um mich fit und gesund zu halten. Ohne diese Unterstützung wäre der Leistungssport für mich nicht möglich. Alle zusammen ergeben ein geniales Team, auf das ich mich immer verlassen kann und eine sportliche Betreuung, wie ich sie mir früher als Nachwuchssportler und auch in Hinblick auf die Olympischen Spiele in London gewünscht hätte.

Mit Faris bin ich nicht erst in Kontakt seit er Patrick Lange zum Ironman Weltmeister gecoacht hat, sondern auch schon einige Jahre zuvor. Seine ehrliche Art und sein Auftreten in der Öffentlichkeit haben mir schon immer imponiert und seine Herangehensweise an das Training gefällt mir sehr. Als Sportler habe ich schon viel gesehen und brauche auch keinen Trainer mehr, der mir jeden Tag auf die Finger schaut.

Anders als in den letzten Jahren, wo ich fast den ganzen Winter zuhause war, konnte ich von Dezember bis März bereits drei Trainingslager absolvieren und wir basteln Schritt für Schritt an meiner Form. Nachdem ich die letzten Jahre sehr wenig Umfang trainiert habe, gilt es nun erstmal ruhige Kilometer, gespickt mit einigen HIIT Intervallen und sehr viel Krafttraining, zu absolvieren. Faris hat mich nun auch soweit gebracht, dass ich einige Kilo über den Winter zugelegt habe, um ein “richtiger” Langdistanz Athlet zu werden und um mehr Kraft und Substanz für die langen acht Stunden Rennen zu haben.

Da bin ich auch schon beim nächsten Stichwort – 8h Rennen

Mein Fokus wird heuer vor allem auf den Langdistanz Rennen liegen. Was mir auf dieser Distanz am meisten fehlt ist Erfahrung und ganz simpel Trainingsstunden. Letzteres kann ich nur selbst verbessern, indem wir schön langsam mehr Volumen draufpacken. Die Erfahrung kommt mit den Wettkämpfen und hoffentlich gibt mir Faris bei meinen kommenden Starts noch das ein oder andere wertvolle Detail mit auf den Weg!

Im Moment stehen bereits einige Rennen fest und mein erster Start wird bei den Nordamerikanischen Ironman Meisterschaften in Texas erfolgen. Der restliche Rennkalender folgt dann in den kommenden Wochen, wenn wir Alles fixiert haben.

Anbei sind noch ein paar Bilder:

Team

(Parents, Thomas, Anna, Mahdi, me:)

hellonwheels

(Trainingspartner im Jänner:  Niclas “Bocki” Bock und “Hell on Wheels” Thomas Hellriegel. Nach so vielen Jahren im Sport, ist es immer wieder schön neue Trainingspartner und nette Menschen kennen zu lernen.)

Bartundich

(Bart Aernouts und ich auf Mallorca – heuer schon ingesamt fünf Wochen gemeinsam im Zimmer – da muss man sich verstehen:)

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(Krafttrainingscamp bei Faris in München – Muskelkater war vorprogrammiert)

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