Onwards and upwards!

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(Go hard or go home! Regelmäßige Leistungstests sind Teil des neuen Training.)

Seit meinem letzten nicht so erfreulichen Eintrag, den ganzen Fragezeichen über den weiteren Verlauf meiner Lungenprobleme und der Saison hat sich neues getan. Den Lungenproblemen hat sich der Internist und selbst Triathlet Dr. Mahdi Sareban angenommen. Nach umfangreichen Untersuchungen und Ausschluss ernsthafter Erkrankungen konnte er die Diagnose eines „hyperreagiblen Bronchialsystems“ sichern. Die Beschwerden kamen am ehesten durch eine Kombination durch die zurückliegenden Infekte der Bronchien im Winter, das Chlor im Schwimmbecken, hohe Beanspruchung der Lungen während intensiven Belastungen und im Zuge der ganzen Arztbesuche verschriebenen Inhalationsmedikamente. Nach Absetzen dieser Medikamente und durch Mahdi geleitetem langsamen Trainingsaufbau konnte ich rasch beschwerdefrei trainieren. Als Wissenschaftler und mit seiner 20 jähriger Erfahrung im Ausdauersport (Halbmarathon Bestzeit 1:09, IM-Bestzeit: 09:44) konnte er jede einzelne Einheit für mich schlüssig begründen, so dass ich ihn bat bis zum Ende der Saison die Trainingsplanung weiter zu übernehmen. Als Herbst-Ziel suchten wir uns das 70.3 Challenge Rennen in Sardinien aus und als Trainingsrennen die Eddy-Merckx Classics und die Halbmarathon-Staatsmeisterschaften in Salzburg. Neu war im Training, dass es für jede Radeinheit klare Wattvorgaben basierend auf einer Laktat-Leistungsdiagnostik gab. Harte Laufeinheiten machte ich großteils auf der Bahn mit Mahdi als Tempomacher. Schwimmtraining weiterhin mit Clemens und um meinen Muskel/Sehnen Apparat kümmerten sich wie gehabt Thomas und Anna. Da ich die letzten Jahre mein Training selbst geplant hatte, vieles ganz gut, aber einiges auch besser hätte laufen können, empfang ich es als Erleichterung diese Aufgabe abzugeben. Da ich mich körperlich von Woche zu Woche auch besser fühlte, stieg mein Vertrauen in die Trainingsgestaltung. Bei den Eddy-Merckx Classics konnte ich über die 169km problemlos mit der Spitze mithalten und rollte mit einer guten Minute Rückstand auf den Sieger als 20. durchs Ziel. Höher war schon das Ziel bei den Halbmarathon Staatsmeisterschaften und die Ansage von Mahdi recht eindeutig, 1:09. Am Ende stand eine 1:10:21 auf der Uhr, zwar nicht ganz das was wir uns vorgenommen hatten, aber die Formkurve für Sardinien war vielversprechend. Mir war klar, dass wenn ich die Trainingsleistungen umsetzen kann, eine Top-Platzierung möglich ist und entsprechend hoch waren die Erwartungen. Was für mich neu war: für die Radstrecke gab es detaillierte Wattvorgaben angepasst an das Streckenprofil und noch detailliertere für die Laufstrecke, nämlich schnellste Laufzeit. Angesichts der Konkurrenz mit Molinari, Degasperi, Hemeryck, Stein, Ospaly keine einfache Aufgabe.

Schwimmen war solide und ich kam trotz der reduzierten Schwimmumfänge als 8. aus dem Wasser. Was mich in der Wechselzone erwartete war unerfreulich: ein platter Hinterreifen. Da ich nichts zum Schlauchwechseln hatte, dauerte es knapp 20min bis ich Unterstützung bekam und die Wechselzone verlassen konnte. Auf der anspruchsvollen Radstrecke konnte ich die Vorgaben (normalisierten Wattleistung: 290 W) punktgenau umsetzen. Beim Laufen ging ich für eine Zeit von 1:13 an und konnte das Tempo bis zum Ende halten. Und es reichte für die schnellste Laufzeit. Auch wenn der platte Reifen die angestrebte Top-Platzierung verhinderte bin ich glücklich über die Leistung. Wenn ich an die Probleme in der ersten Jahreshälfte denke, dann auch ein Gefühl von Erleichterung wieder mit der Spitze mithalten zu können.

In den letzten zwei off-season Wochen widmeten wir uns auch der Planung für das nächste Jahr. Aber Die Reise geht klar in Richung Kona 2018. Dafür heisst es ab Mitte nächsten Jahres Punkte und weitere Langdistanz-Erfahrung sammeln.

Ich halte euch am laufenden.

Euer Andi

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Easy tourist ride after the race:)img_8447

Off season hiking!img_8544

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