4.Platz Ironman Klagenfurt – Mein Debut auf der Langdistanz

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Hallo Zusammen!

What a day! Der vergangene Sonntag war ein Tag mit vielen Höhen und Tiefen! Ich glaube das ist Ironman oder!??:) Ich bin froh, dass ich diesen harten Tag auf einem Hoch beenden konnte, mit einem vierten Platz, in 8h 9min!

Nach einem soliden Schwimmen in der Spitzengruppe, hatte ich super Beine am Rad und konnte das Tempo der Spitze bis zur 100km Marke gut mitgehen. Dann hat der spätere Sieger Ivan Rana attakiert und ein wenig später auch der Deutsche Christian Kramer. Ich entschied mich mit dem erfahrenen Faris Al Sultan zu bleiben. Er hat viel Erfahrung und ist ein genialer Sportler, da kann normal nichts schief gehen. Doch auch Faris ist nicht vor Platten Reifen geschützt und so nahm ich dann die letzten 70km alleine in Angriff. Trotzdem konnte ich den Abstand nach Hinten vergrößern, ohne meine Beine blau zu fahren.

Es war dann ein tolles Gefühl, als Dritter vom Rad zu steigen und in der Menschen Masse zu baden! Den Marathon wollte ich eigentlich sehr kontrolliert in 4min Schnitt laufen, genau was ich geübt habe und was ich kann. Bis zum Halbmarathon lief es dann auch super und meine Verpflegung was Kohlenhydrate anlangt war perfekt.

Doch leider wurden meine Oberschenkel im härter und verkrampften mit jedem Schritt mehr und mehr. So wurde aus einem lockeren Laufstil immer mehr der Elefantenschritt, der mir nicht so gut gefällt. Anfangs konnte ich es mir nicht erklären und es ist ein komisches Gefühl wenn du dich eigentlich vom Kopf her normal fühlst und auch kein Zuckerloch verspürst, aber die Beine das Körpergewicht nicht mehr abfedern können.

Nach der 20km Marke, war dann fast für 15km ein sehr langsames Tempo angesagt und ich war nahe am gehen. Mein Trainingspartner Bart Aernouts sagte mir aber immer im Training, dass ich auf keinen Fall gehen darf, sonst ist es vorbei. Diese Worte pochten in meinem Kopf und so biss ich meine Zähne zusammen und ging durch einen Schmerz, den ich noch nie zuvor verspürt hatte in einem Wettkampf.

Nachdem ich dann an einer Labe Salz erwischt hatte, dauerte es ein paar weitere Kilometer, bis die Beine plötzlich wieder lockerer wurden. Die letzten 5km konnte ich dann wieder Tempo aufnehmen und zumindest meinen vierten Platz verteidigen.

Während meines 15km langen Einbruchs musste ich leider meinen dritten Platz abgeben, den ich bis zur 30km Marke verteidigen konnte. Aber am Ende muss ich froh sein, dass ich das Rennen noch am vierten Platz und in einer genialen Zeit finishen konnte.

Es war unglaublich wie viele Zuseher mich angefeuert haben und auch die vielen anderen Athleten auf der Strecke, die mich trotz der eigenen Strapazen gepusht haben! Danke!!!!!! Ihr seid spitze!!!!

Eine Woche später kann ich wieder normal Treppen steigen und plane die kommenden Trainingswochen, bzw Wettkämpfe. Es wird noch spannend heuer, stay tuned!:)

LG Andi

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