First half of the season wrap up 2019

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So weit, so gut…

Vorab schon mal ein großes DANKESCHÖN an mein Team: Coach Mahdi, meinem Physio Thomas und meiner Freundin Anna. Ich bin heuer so stabil, gesund und fit wie noch nie.

Ich konnte mich über den Winter weiter verbessern und das ist auch nötig. Die Konkurrenz ist stärker und breiter den je auf der Mittel und Langdistanz. Bisher konnte ich mit einem vierten Platz und drei siebten Plätzen in Marbella, Barcelona und Klagenfurt eine sehr konstante Saison zeigen. Ich konnte bei allen Rennen sehr viele positive Punkte finden, vor allem am Rad. Die Form ist definitiv da, aber es hat heuer noch nie alles zusammen gepasst am Renntag, um auch das Podium zu schaffen. Ich bin aber überzeugt, dass ich das in der zweiten Saisonhälfte nachholen werde. So kann es weiter gehen und nach einer guten Regenerationsphase, freue ich mich nun auf mein Heimrennen in Obertrum.

#waytogo

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Mit dem 4.Platz beim Ironman 70.3 Lanzarote in die Off Season

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Für diesen Rennbericht muss ich etwas weiter ausholen und auch weil es das letzte Rennen meiner Saison 2018 war. Das Jahr war in der ersten Saisonhälfte nicht leicht, aber nach dem Wechsel von Faris AlSultan zurück zu meinem alten Trainer Mahdi Sareban, ging es dann schnell wieder bergauf. Ich möchte mich hier nochmal bei Faris für das lehrreiche halbe Jahr bedanken! Mit Mahdi habe ich wieder den 2017 begonnen Weg eingeschlagen und wir haben uns noch mit einem belgischen Physiologen verstärkt, der uns bei der Testanalyse und Planung unterstützt. Dazu noch Clemens Weis als altbekannter Schwimmtrainer und ganz wichtig Thomas Bamberger und Anna Hettegger als Physios. Zusammen sind wir ein tolles Team!

Nach dem harten und erfolgreichen Rennen in Zell am See und dem Staatsmeistertitel in Obertrum, haben wir eine große Testreihe in allen drei Disziplinen durchgeführt. Ziel war es meinen Metabolismus in Hinblick auf den Ironman besser zu verstehen und um keine Fehler in der Planung für 2019 zu machen. Die Ergebnisse waren zum Teil sehr überraschend, aber auch motivierend, denn es gibt viel Potential und das ist auch mein Ansporn.

Ursprünglich war ein Herbst Ironman geplant, aber nach den Tests haben wir beschlossen, dass es besser ist ich starte sofort mit dem Training für 2019. Die Trainingsumstellungen waren nicht riesig, aber deutlich spürbar. Leider konnte ich das in Lanzarote nicht zu 100% zeigen, da ich mit einem Virus Infekt der Nebenhöhlen angereist bin und etwas geschwächt ins Rennen gegangen bin. Am Ende bin ich als bester deutschsprachiger Athlet nur 46 Sekunden am Podium vorbei geschrammt und konnte mir einen 4.Platz erkämpfen. In Anbetracht der Umstände, war ich damit sehr zufrieden!

Morgen wäre ich eigentlich zur Challenge Mallorca geflogen. Nach Mallorca fliege ich immer noch, allerdings zum ersten Mal seit Jahren auf Urlaub. So leid es mir um dieses schöne Rennen mit diesem geilen Radkurs tut, aber wir haben beschlossen es ist besser jetzt gleich Pause zu machen, um dann früher wieder in die Vorbereitung mit dem neuen Training einsteigen zu können. Es ist ein gutes Gefühl heuer so fit in die Pause zu gehen und zum ersten Mal seit Jahren die Möglichkeit zu haben, meine Akkus vollständig aufzuladen.

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Ironman 70.3 Zell am See – 2.Platz

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2.Platz bei meinem “Heim-Ironman” in Zell am See – Cold, but happy days;)

Danke an alle meine Unterstützer und an das tolle Publikum an der Strecke! Zell am See war wie immer eine Reise wert!

 

 

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STAATSMEISTER AUF DER MITTELDISTANZ

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(Pics by Max Hofstätter/Finisher Magazin)

Lokalmatador Andreas Giglmayr kürte sich gestern im Rahmen des 9. Trumer Triathlon zum neuen Staatsmeister auf der Mitteldistanz. Bei herausfordernden äußeren Bedingungen ließ der Salzburger der Konkurrenz vom Start bis ins Ziel keine Chance und setzte sich schlussendlich in 4:02:18 mit mehr als sechs Minuten Vorsprung vor seinen Mitstreitern durch.
Nach zwei Staatsmeistertiteln auf der Olympischen Distanz (2008 und 2013) fügt der Olympiastarter von London 2012 seinen Palmarès somit einen dritten prestigeträchtigen Titel hinzu.
Ich freue mich sehr über diesen Sieg. Meine Taktik ist voll aufgegangen und ich konnte mich wie gewollt in den beiden ersten Radrunden entscheidend absetzen“ so Giglmayr im Ziel. „Zum Schluss wurde es aufgrund des Regens und der nicht wirklich sommerlichen Temperaturen dann doch noch ein Kampf gegen mich selbst. Daher muss ich die Vier-Stunden-Schallmauer in Obertrum wohl ein anderes Mal knacken.
Obertrum ist ein sehr spezielles Rennen für Andi Giglmayr „ich wohne nur wenige Kilometer entfernt und trainiere oft auf der Strecke, daher freut es mich umso mehr, dass ich hier bei mir zu Hause einen so wichtigen Sieg mit meinen Freunden und meiner Familie feiern konnte – die Rennen in Salzburg bedeuten mir sehr viel.
Giglmayr bestägte mit dem Staatsmeistertitel einmal mehr seine Klasse auf der Mitteldistanz und wird beim nächsten Highlight – dem Ironman 70.3 Zell am See/Kaprun – versuchen seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen.
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Verletzung stoppt Giglmayr auf dem Weg zu einem Spitzenplatz

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(Bild von Max Hofstätter / Finisher Magazin)

Am vergangenen Sonntag stand eines der Saisonhighlights von Andreas Giglmayr auf dem Wettkampfplan. Der Ironman Austria gilt als einer der größten Triathlons in Österreich und als einer der prestigeträchtigsten. Das Rennen von Andi Giglmayr verlief bis zur Laufstrecke nach Plan: „ich hatte nach passablem aber nicht hochkarätigem Schwimmen (48 min 39 sec für 3,8 Km) eine gute Rennpace gefunden und konnte meineGruppe am Rad das ein oder andere Mal mit Tempoverschärfungen ärgern“ so Giglmayr über die erste Rennhälfte „auf der zweiten Radrunde konnte ich mich dann allmählich einiger Konkurrenten entledigen und der Rennplan schien voll aufzugehen“. Giglmayr stieg nach 4:31:50 (39,73 km/h Schnitt) im Vorderfeld an Position 5 liegend vom Rad, um den abschließenden Marathon in Angriff zu nehmen: „ich fühlte mich immer noch gut und entschied mich für ein kontrolliertes aber dennoch ambitioniertes Tempo mit etwa 4 Minuten/Kilometer um nicht zu überpacen“. Dieser Rennplan war, wie es schien, perfekt und Giglmayr schob sich kontinuierlich an die vor ihm liegenden Athleten heran. „Auf Rang sechs liegend war ich mir sicher, noch ein oder zwei Plätze bis ins Ziel aufzuholen, vor allem auch deshalb, da ich bei den Wendepunkten die leidenden Gesichter meiner Mitstreiter erkennen konnte und wusste, dass die schwerer zu kämpfen hatten als ich “. Doch bei Kilometer 25 war plötzlich Schluss: „innerhalb von wenigen hundert Metern hatte ich plötzlich solche Schmerzen im Vorfuß, dass ich kaum noch aufsteigen konnte. Als Physiotherapeut gehen einem da gleich mehrere Schreckenszenarien durch den Kopf und so machte es keinen Sinn mehr ans „Finishen“ zu denken“. Aktuell wird sich das Team von Andi Giglmayr die Verletzung genau ansehen, um anhand der Diagnose dann zu entscheiden wo und vorallem wann das nächste Rennen auf dem nun etwas abgewandelten Plan steht. „Die Enttäuschung ist zwar groß, aber ich bin mit dem Kopf schon wieder bei den kommenden Aufgaben. Ich hoffe, dass die Verlertzung nicht so schlimm ist und ich bald wieder starten kann – es wäre schade um die gute Form die ich grad habe“!

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