STAATSMEISTER AUF DER MITTELDISTANZ

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(Pics by Max Hofstätter/Finisher Magazin)

Lokalmatador Andreas Giglmayr kürte sich gestern im Rahmen des 9. Trumer Triathlon zum neuen Staatsmeister auf der Mitteldistanz. Bei herausfordernden äußeren Bedingungen ließ der Salzburger der Konkurrenz vom Start bis ins Ziel keine Chance und setzte sich schlussendlich in 4:02:18 mit mehr als sechs Minuten Vorsprung vor seinen Mitstreitern durch.
Nach zwei Staatsmeistertiteln auf der Olympischen Distanz (2008 und 2013) fügt der Olympiastarter von London 2012 seinen Palmarès somit einen dritten prestigeträchtigen Titel hinzu.
Ich freue mich sehr über diesen Sieg. Meine Taktik ist voll aufgegangen und ich konnte mich wie gewollt in den beiden ersten Radrunden entscheidend absetzen“ so Giglmayr im Ziel. „Zum Schluss wurde es aufgrund des Regens und der nicht wirklich sommerlichen Temperaturen dann doch noch ein Kampf gegen mich selbst. Daher muss ich die Vier-Stunden-Schallmauer in Obertrum wohl ein anderes Mal knacken.
Obertrum ist ein sehr spezielles Rennen für Andi Giglmayr „ich wohne nur wenige Kilometer entfernt und trainiere oft auf der Strecke, daher freut es mich umso mehr, dass ich hier bei mir zu Hause einen so wichtigen Sieg mit meinen Freunden und meiner Familie feiern konnte – die Rennen in Salzburg bedeuten mir sehr viel.
Giglmayr bestägte mit dem Staatsmeistertitel einmal mehr seine Klasse auf der Mitteldistanz und wird beim nächsten Highlight – dem Ironman 70.3 Zell am See/Kaprun – versuchen seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen.
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Verletzung stoppt Giglmayr auf dem Weg zu einem Spitzenplatz

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(Bild von Max Hofstätter / Finisher Magazin)

Am vergangenen Sonntag stand eines der Saisonhighlights von Andreas Giglmayr auf dem Wettkampfplan. Der Ironman Austria gilt als einer der größten Triathlons in Österreich und als einer der prestigeträchtigsten. Das Rennen von Andi Giglmayr verlief bis zur Laufstrecke nach Plan: „ich hatte nach passablem aber nicht hochkarätigem Schwimmen (48 min 39 sec für 3,8 Km) eine gute Rennpace gefunden und konnte meineGruppe am Rad das ein oder andere Mal mit Tempoverschärfungen ärgern“ so Giglmayr über die erste Rennhälfte „auf der zweiten Radrunde konnte ich mich dann allmählich einiger Konkurrenten entledigen und der Rennplan schien voll aufzugehen“. Giglmayr stieg nach 4:31:50 (39,73 km/h Schnitt) im Vorderfeld an Position 5 liegend vom Rad, um den abschließenden Marathon in Angriff zu nehmen: „ich fühlte mich immer noch gut und entschied mich für ein kontrolliertes aber dennoch ambitioniertes Tempo mit etwa 4 Minuten/Kilometer um nicht zu überpacen“. Dieser Rennplan war, wie es schien, perfekt und Giglmayr schob sich kontinuierlich an die vor ihm liegenden Athleten heran. „Auf Rang sechs liegend war ich mir sicher, noch ein oder zwei Plätze bis ins Ziel aufzuholen, vor allem auch deshalb, da ich bei den Wendepunkten die leidenden Gesichter meiner Mitstreiter erkennen konnte und wusste, dass die schwerer zu kämpfen hatten als ich “. Doch bei Kilometer 25 war plötzlich Schluss: „innerhalb von wenigen hundert Metern hatte ich plötzlich solche Schmerzen im Vorfuß, dass ich kaum noch aufsteigen konnte. Als Physiotherapeut gehen einem da gleich mehrere Schreckenszenarien durch den Kopf und so machte es keinen Sinn mehr ans „Finishen“ zu denken“. Aktuell wird sich das Team von Andi Giglmayr die Verletzung genau ansehen, um anhand der Diagnose dann zu entscheiden wo und vorallem wann das nächste Rennen auf dem nun etwas abgewandelten Plan steht. „Die Enttäuschung ist zwar groß, aber ich bin mit dem Kopf schon wieder bei den kommenden Aufgaben. Ich hoffe, dass die Verlertzung nicht so schlimm ist und ich bald wieder starten kann – es wäre schade um die gute Form die ich grad habe“!

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Ironman Klagenfurt, one week to go!

Nach einem guten Rennen beim Ironman 70.3 Barcelona, wo ich noch von technischen Defekten ausgebremst wurde, konnte ich nochmal einen guten drei Wochen Trainingsblock einschieben. Der Sieg beim legendären Kirchbichl Triathlon war dann noch eine schöne Draufgabe und hat mich weiter motiviert. Auch die harte Arbeit an meiner Position am Rad macht sich immer mehr bezahlt und so kann ich jetzt bei gleichen Watt deutlich schneller fahren als noch in der letzten Saison. Als Physiotherapeut weiß ich, dass jede kleine Veränderung große Auswirkungen auf den Körper hat. Aber ich habe viel an meiner Beweglichkeit gearbeitet und nun einige Monate Zeit gehabt mich anzupassen. Dieses Projekt wird allerdings nie abgeschlossen sein und nach Klagenfurt werden wir wieder etwas an den “Stellschrauben” drehen. Auf dem Laufsektor konnte ich in den letzten Wochen meine bisher besten “Longruns” absolvieren und schön langsam wird aus mir ein echter Ironman:) Was natürlich noch abgeht, ist die Erfahrung auf der Langdistanz. Hier kann mir Coach Faris AlSultan einiges beibringen, aber ich muss auch meine eigenen Erfahrungen sammeln. Der 4.Platz von 2014 ist mir noch gut in Erinnerung und nachdem mein Studium und der Aufbau unserer Praxis nun beendet ist, kann ich nun versuchen dort anzuschließen wo ich aufgehört habe – eben nur ein paar Jährchen älter:)

Insgesamt fühle ich mich sehr gut vorbereitet und freue mich auf den kommenden Rennblock mit dem Ironman Klagenfurt, der Staatsmeisterschaft über die Mitteldistanz in Obertrum und dem Ironman 70.3 Zell am See, wo ich letztes Jahr Zweiter werden konnte.

 

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Ironman 70.3 Barcelona

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(Bild Ingo Kutsche for Castelli)

Heute war ich beim Ironman 70.3 Barcelona am Start. Das Feld war mit Gomez, Aernouts, McNamee,…. top besetzt und der bergige Kurs ermöglichte ein sehr faires Rennen.

Nachdem ich knapp zwei Wochen krank in Texas war und Antibiotika nehmen musste, konnte ich im Anschluss zuhause 2 1/2 sehr solide Wochen trainieren und an meiner Form arbeiten. Ich wusste vor dem Rennen dass ich noch nicht 100% in Form bin, aber ich war sehr gespannt wo ich stehe.

Das Schwimmen hat dann wieder ganz gut geklappt, allerdings habe ich nicht gesehen, dass hinter Gomez noch zwei weitere Athleten waren. Ich konnte relativ kontrolliert in meiner Gruppe zwischen Platz vier und acht schwimmen und war mit den Gedanken schon am Radkurs.

Die sehr technische Strecke hatte auch einige Schlaglöcher und so verlor ich gleich nach der Wechselzone zum ersten Mal meine Verpflegung und leider nicht zum letzten Mal. Beim ersten Mal bin ich noch umgedreht, aber beim zweiten Mal in voller Fahrt nach 4km, bin ich weiter gefahren.

Leider war das nicht die letzte Panne und so ist mir zweimal die Kette runter gefallen und ich musste anhalten um sie wieder zwischen Zahnkranz und Trettlager zu entfernen. Sehr ärgerlich, denn das Ganze passierte am Fuße des langen Anstiegs, wo ich meine Karten ausspielen wollte. Nach meinem Zwangsstop bin ich dann auch sehr stark den Berg hoch gefahren und konnte meine ursprünglichen Begleiter wieder einholen. Allerdings “nur” wieder einholen und nicht los werden wie geplant.

Die restliche Strecke war dann stark wechselndes Tempo und ich habe versucht den Rückstand nach vorne gering zu halten, bzw. mein eigenes Rennen zu fahren. Insgesamt war ich mit der Radleistung sehr zufrieden, was die Radzeit leider durch die Missgeschicke nicht ganz widerspiegelt.

Der Lauf war dann mit 1:16h auf einem langsamen Kurs solide, aber da ist noch Luft nach oben, vor allem mit ausreichender Verpflegung am Rad. Der siebte Platz am Ende war ein guter Einstieg in die Saison und ich freue mich auf die kommenden Rennen.

Vielen Dank noch an Thomas Bamberger für die tolle Betreuung am Wochenende vor, während und nach dem Rennen! Einfach genial und hat auch viel Spaß gemacht!!!

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Planänderung

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(picture copyright by Scott Flathouse)

Kein Start beim Ironman Texas – Vor zwei Wochen musste ich bei meinem ersten Rennen der Saison, dem Ironman 70.3 Galveston, aufgrund einer Unterkühlung (bei für Texas ungewöhnlichen 5 Grad Außentemperatur) nach dem Radfahren aufgeben. Ich war nach dem Rennen trotzdem guter Dinge, denn meine Schwimmleistung war nach der knappen Anreise sehr gut und ich habe mich auf den ersten paar Kilometer der Radstrecke noch ganz ordentlich gehalten. Leider waren die Umstände etwas zu viel für mein Immunsystem und ein grippaler Infekt war die Folge. Nachdem es nach knapp 10 Tagen ohne richtigem Training noch immer nicht ganz gesund war, haben mein Coach Faris AlSultan und ich beschlossen, dass es besser ist nach Hause zu fliegen und den Infekt auszukurieren.

Eine Langdistanz fordert einem Triathleten Alles ab und es wäre respektlos meinem Körper gegenüber, nicht ganz gesund an den Start zu gehen.

Das war natürlich nicht unser A-Plan, aber es ist auch kein Beinbruch, denn die Saison ist noch lange und es kommen noch genug Rennen. Nun heißt es so schnell wie möglich fit zu werden und dann das schöne Wetter zuhause für gutes Training zu nützen.

Vielen Dank an mein Homestay in den Woodlands, der Familie Gibbons, wo ich mich wie Zuhause gefühlt habe. Thanks a lot!:)

 

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